Die alte Reichsstadt Oppenheim hat eine lange Geschichte, die bis weit in die Zeiten des Römischen Reichs zurückreicht. Greifbar wird der Ort schließlich erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 765. Der erste Teil der animierten Zeitleiste greift einige historische Momente aus der langen Geschichte Opppenheims heraus und erzählt diese in kurzen Szenen: die Schenkung Folrads an das Kloster Lorsch, den Auftritt Königs Heinrich IV. vor der Fürstenversammlung in der Pfalz Trebur seinen Aufbruch nach Canossa im Winter 1076/77, Luthers zwei Aufenthalte in Oppenheim im Frühjahr 1521, den „Churfürstlich Hochzeitlichen Heimführungs Triumph” Friedrichs v. und seiner Braut Elisabeth Stuart sowie die Verheerungen, die Oppenheim im 17. Jahrhundert erleiden musste. Die Animationen gehen einen neuen Weg des Storytelling, indem mittels digitaler Bildbearbeitungstechniken historisches Quellenmaterial in neue visuelle Kontexte gebettet und auf diese Weise oft verständlicher wird. Inspiriert wurde dieses Projekt (wie auch alle anderen filmischen Produkte der Serie „OppenheimObjekte – OppenheimObjects”) durch Stipendien der Stiftung Rheinland-Pfalz ”Im Fokus – 6 Punkte für die Kultur“.

Die Zeitleiste der Geschichte einer alten Reichsstadt. Von den Anfängen in der Römischen Zeit, der wachsenden Bedeutung im Mittelalter, Luthers zwei Aufenthalte im Frühjahr 1521 bis zur verheerenden Zerstörung der Stadt am Pfingstdienstag 1689. @NXDRF 2021
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Objekt 2 | Die „Kanne” in Oppenheim:
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