Szene aus der Episode: QR-Code. Aus der Serie „Wie kam es in die Welt und was wurde daraus?” Ein Tokioter Ampelmast als eine symbolische Verortung der Geschichte.

Digitale Szenografie II: Wie kam es in die Welt

Wie kam es in die Welt und was wurde daraus?

Begonnen im November 2025 entsteht hier ein Referenzprojekt als Serie von kurzen 3D-animierten Erklärfilmen. Ganz unaufgeregt werden hier die Geschichten scheinbar übersehener oder kaum noch wahrgenommener alltäglicher Objekte erzählt. Oft spielen dabei überraschende Wendungen, unerhörte Geschichten und auch genaues Hinsehen eine wichtige Rolle. Die Inszenierung findet überwiegend in einem wiederkehrenden sehr reduzierten und deshalb übersichtlichen Raum statt. Die Verkehrung von Größenverhältnissen ist ein wichtiges dramaturgisches Element, das das genauere Hinschauen noch einmal unterstützen soll. Wichtiges Element der Inszenierung ist das Aufgreifen alter Theatererlebnisse. Drehbühne, Kulissenzüge, vereinzelt nur in eine Richtung gestaltete Dekorationselemente spielen dabei eine entscheidende Rolle. Das Rumpeln der Bühnenmaschinerie, hörbar über Relais geschaltete Scheinwerfer, deutlich vernehmliche Lichtschalter sind wichtige Elemente des gründlichen Sounddesigns dieser Produktionen.

Seit November sind drei Filme in dieser Reihe entstanden.

  1. Die Gabel
  2. Das Chinin
  3. Der QR-Code