Anatomie der Symbole
Vom statischen Archivgut zum animierten Raumobjekt
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Die Herausforderung: Statik überwinden Wappen und heraldische Darstellungen aus historischen Quellen (wie dem Wappenbuch von Bechtle) sind komplexe, aber zweidimensionale Zeichensysteme. Ziel war es, die innere Statik und den Aufbau dieser Symbole durch digitale Dekonstruktion begreifbar zu machen und sie als hochwertige Exponate zu inszenieren.
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Die Lösung: Die digitale Wunderkammer Zwei technische Studien demonstrieren hier die Bandbreite der Möglichkeiten:
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Die digitale Vitrine: Wappen-Elemente werden unter virtuellen Glaskuppeln präsentiert. Durch eine präzise Vier-Achsen-Kameraautomatisierung und gezielte Lichtregie (Schärfentiefe/Bokeh) entsteht eine museale Aura, die das Einzelobjekt isoliert und aufwertet.
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Die heraldische Dekonstruktion: Am Beispiel des Wappens derer zu Salm wird die Grafik in ihre Bestandteile zerlegt und im 3D-Raum neu geschichtet. Diese „Explosionszeichnung“ macht die Hierarchie und den Aufbau des Wappens physisch erfahrbar.
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