Über mich

Durch gründliche Recherche, dem Inhalt folgende Dramaturgie und visuelle 3D-Präzision die Komplexität des Themas in Staunen und Verstehen auflösen.

Client: NXDRF
Date: February 24, 2023
Services: Selbstbeschreibung

Werkstatt für visuelles Erzählen:

Narrative Architektur für komplexe Inhalte

Ich entwickle visuelle Erzählungen für Themen, die sich nicht von selbst erklären: Technik, Wissenschaft, Geschichte und ihre leicht zu übersehenden Zusammenhänge.
Meine Arbeit verbindet gründliche Recherche, dramaturgische Klarheit und technische Präzision – mit dem Ziel, Komplexität so zu ordnen, dass aus Information Verstehen wird.

Haltung

Mein Denken ist interdisziplinär geprägt. An der Universität war mein eigentliches Lieblingsfach das Studium generale: Philosophie, Wissenschafts- und Technologiegeschichte, Anatomie, Ökonomie, Literatur. Diese Breite wirkt bis heute fort – ergänzt durch kontinuierliches von Neugier geleitetes Selbststudium.

Daraus entstand eine klare Haltung:
Ich suche nicht die schnellste, sondern die konsistente Erklärung. Skepsis, Genauigkeit und formale Disziplin sind für mich keine Gegensätze zur Ästhetik, sondern ihre Voraussetzung.

Methode

Filmische Erzählung ist die höchste Komplexitätsstufe des Erzählens. Sie verlangt, dass Recherche, Dramaturgie, Bild, Ton und Geräusch, Schnitt und Technik zu einer Linie finden. In der Praxis scheitert das nicht selten an der Übersetzung zwischen Spezialisten.

Meine Antwort darauf ist ein bewusst entwickeltes Berufsbild:
die Vereinigung aller erzählerischen und technischen Notwendigkeiten in einem Kopf.
Das verkürzt Entscheidungswege, reduziert Reibung und ermöglicht in sich geschlossene Arbeiten. Freilich nicht ohne Input der Auftraggeber aufzunehmen und in den Entwicklungsprozess zu implementieren.

Handwerk

Ich arbeite praktisch in nahezu allen relevanten Bereichen der Filmproduktion – von Konzeption und Regie über Schnitt (Premiere Pro, Avid Media Composer, daVinci Resolve) bis zu hochspezialisierter 3D-Animation (Octane for Blender).
Diese technische Souveränität ist kein Selbstzweck. Sie dient der kreativen Übersetzung komplexer Inhalte in visuelle Erzählungen aus einem Guss.

3D-Animation begreife ich als dokumentarisches Werkzeug: zur Rekonstruktion historischer, technischer oder abstrakter Prozesse – sachlich, präzise, bei Bedarf mit poetischer Verdichtung. Ein Werkzeug, das als erzählerisches Mittel zu wirkmächtig sein kann, um es VFX-Spezialisten oder Computerspieleentwicklern als Domäne zu überlassen.

Erfahrung

Fast drei Jahrzehnte journalistischer Arbeit – Print, Radio, Film – haben mein Leitmotiv geprägt:
Inhalte ernst nehmen, ohne zu langweilen. Erkenntnis ermöglichen, ohne zu vereinfachen.

Leistungsprofil

Ich arbeite für:

  • Museen, Kultur- und Bildungseinrichtungen
    Entwicklung und Produktion kuratorisch belastbarer Exponate und Erklärfilme.

  • Wissenschaft & spezialisierte Unternehmen
    Visuelle Erzählungen zur Etablierung technologischer und historischer Autorität.

  • Redaktion & dramaturgische Reparatur
    Neuordnung und Präzisierung von Projekten mit unklarer oder inkonsistenter Erzählstruktur.

Zusammenarbeit

Ich arbeite dort, wo inhaltliche Tiefe und ästhetische Konsequenz gewollt sind.
Mein besonderes Interesse gilt der Geschichte von Wissenschaft und Technologie, Pharmazie und Wirtschaft – sowie dem Besonderen im scheinbar Selbstverständlichen.

Alles begann damit, dass mein Lieblingsfach an der Universität – genau genommen – das Studium Generale war. Die Verknüpfung von Philosophie, Wissenschafts- und Technologiegeschichte, Anatomie, Volkswirtschaftslehre, Literatur und anderen Disziplinen – eine lebenslange private Fortbildung eingeschlossen – ermöglichte mir eine unhintergehbare interdisziplinäre und deshalb differenzierte Sicht auf die Welt.

Dieser Weg spiegelt meine Haltung des skeptischen Denkers und des präzisen Handwerkes wider: Ich suche nie die schnellste, sondern die verständliche und konsistente Erklärung. Diese Breite des Blickwinkels und die Fähigkeit, disparate Themen zu verschmelzen, ist die Grundlage meiner Arbeit. Sie ist unerlässlich bei der Auseinandersetzung mit anspruchsvollen Themen wie Technik, Technologie, Wissenschaft, Kunst und Geschichte in ihren komplexen Abhängigkeiten und entlegenen Winkeln.

Als sich meine Erwerbsbiografie in Richtung Erzählen von Geschichten entwickelte, war es unvermeidlich geworden, handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen und weiterzuentwickeln. Längst hatte ich erkannt, dass unterschiedliche Stoffe nach unterschiedlichen Formen der Darstellung verlangen. So setzte ich mich mit den dafür notwendigen handwerklichen Anforderungen auseinander: die eine Geschichte ist in einem Radiostück gut aufgehoben, eine andere ist in der journalistischen Königsdisziplin – der geschriebenen Reportage – bestens dargestellt, wo wiederum weitere Stoffe erst zwischen zwei Buchdeckeln genügend Raum finden, um ihre Botschaft zu verbreiten. Es gibt Stoffe, die werden erst als filmische Erzählung so richtig lebendig und wieder andere brauchen Scheinwerferlicht und Theaterbühne, um die ihr Publikum zu erreichen, ohne an Authentizität einzubüßen … Ohne Handwerk bleibt das alles Theorie.

Die Methode: Das maßgeschneiderte Berufsbild

Die Steigerung: Filmische Erzählung ist die höchste Komplexitätsstufe. Hier müssen die verschiedensten Gewerke zu einer Linie finden – was oft an der Übersetzung zwischen den Experten scheitert. Die Lösung ist die Verschmelzung aller Notwendigkeiten in einem Kopf. Das macht Entscheidungswege kürzer und die Kommunikation mit Auftraggebern geradliniger.Von der Idee des Autors zum bewegten Bild. Vom bewegten Bild über den Schnittplatz zur Verschmelzung der Elemente zu einem – wie die Fachleute so schön sagen – „zeitbasierten Medium”, das im Idealfall das Publikum informiert, staunen macht oder sogar mitreißt …

Damals begann sich mein Berufsbild auszuprägen. Einerseits lebte ich von Kindheit an lesend, lernend, studierend mit einem Bildungsideal, das dem des 19. Jahrhunderts ziemlich nahe kam.
Dann war da aber auch schon immer das starke technisch-handwerkliche Interesse eines Menschen im Übergang vom 20. ins 21. Jahrhundert. Eben auch an Kameratechnik, Filmschnitt, Motion-Design, 3D-Animation, also an ziemlich vielen der einzelnen Positionen der sich ständig entwickelnden Filmproduktion.

Meine Beobachtungen in der Praxis forderten für mich einen neuen Weg: Denn nicht selten verstanden die Leute, die Geschichten erzählten, nichts von den technischen Aspekten, die das möglich machen. Und die, die die Technik verstehen, verstehen nur in seltenen Fällen etwas von mitreißendem Erzählen. Die einzelnen Expertisen sprechen verschiedene Sprachen. Die Erkenntnis war klar: Der missing link ist die Fähigkeit, alle Notwendigkeiten in einem Kopf zu vereinen – von der Theorie der Recherche bis zur praktischen Beherrschung der bildnerischen und technischen Aspekte

Erzählen – so viel wusste ich von meiner journalistischen Arbeit für Zeitungen, Magazine und das Radio – konnte ich ziemlich gut. Und ich ahnte, dass ich lernen musste, die bildnerischen und technischen Aspekte zu beherrschen. Ich musste mir ein Berufsbild maßschneidern:

Technische Souveränität: Die praktische, handwerkliche Ausbildung in nahezu allen Aspekten des Filmemachens – von der Regie über den Schnitt (Premiere Pro) bis zur hochspezialisierten 3D-Animationen (Octane for Blender). Das ist – in meinen Augen – der missing link.  Die Verbindung des theoretischen Recherchierens und Übersetzens mit der technischen Beherrschung des gesamten Produktionsprozesses über den Weg der erzählerischen Kreativität. Ich verwalte die Inhalte nicht, sondern entwickle die visuellen Erzählungen aus einem Guss. Dabei – ich erwähne es zum Abschluss dieses umfassenden Gedankens – ist die Alleinstellung als missing link dann unvollständig, wenn sie neben dem durchdringenden Verständnis des Themas und der technischen Beherrschung des Handwerks nicht auch noch die Phantasie einbegreift. Denn schließlich ist es die Kreative Translation, die Information günstigenfalls in ein Staunen des Publikums und so schließlich in Verständnis übersetzt.

Kein Inhalt ohne Form, keine Form ohne Inhalt

Beinahe 30 Jahre journalistisches Arbeiten: von der Vorstadtreportage bis zum großen Feuilleton, vom Leitartikler im Wissensmagazin von McKinsey bis zum Blattmacher eines der seinerzeit konversionsstärksten Kundenmagazine Deutschlands. Den Geschichten auf den Grund gehen und trotzdem „schön” schreiben. Für die Leser der Artikel und die Zuschauer der Filme klare Erkenntnisgewinne schaffen, Wissen vermitteln, Menschen bewegen, dem Faktischen eine Dramaturgie verleihen. Mein Leitmotiv blieb dabei immer: „Du sollst nicht langweilen!”

Das Theoretische der Recherche und das Technische zu verknüpfen musste der nächste Schritt sein: nicht mehr nur Autor und Regisseur von TV-Dokumentationen sein, sondern den Stoff handwerklich gestalten und entwickeln: zunächst am Schnittplatz und schließlich die neuesten Formen wie etwa 3D-Animation als atemraubend neues Mittel dokumentarischer Erzählung nutzbar zu machen. Noch ist diese Technologie überwiegend in den Händen von Produktvisualisierern und Computerspielentwicklern. Ich trage meinen Teil dazu bei, Anwendungen wie Octane für Blender als Werkzeuge für sinnvolle visuelle Erzählungen von Inhalten, die die Menschen interessieren, nutzbar zu machen.
3D-Präzision: Die technischen Möglichkeiten von 3D-Animation ermöglichen es, komplexe, abstrakte oder historische Prozesse mit höchster ästhetischer und inhaltlicher Kohärenz zu rekonstruieren und sichtbar zu machen.Manchmal kühl, klar und sachlich, ein anderes Mal mit poetischem Glanz.

Das Leistungsprofil

Ich bin Partner für die Entwicklung echter Inhalte zu bewegenden Bildern.

  • Museen und Kultur- und Bildungseinrichtungen: Entwicklung und Produktion von Exponaten und Erklärfilmen, die den historischen Anspruch der Kuratoren erfüllen und das Publikum intellektuell und emotional erreichen.
  • Wissenschaft & B2B-Spezialisten: Transformationen komplexer Produkt- und Technologiegeschichten in visuell überzeugende Tools, die Vertrauen schaffen.
  • Reparatur & Redaktion: Übernahme der Redaktion und dramaturgischen Reparatur von Projekten, deren ursprüngliche Autoren die Geschichte nicht konsistent fassen konnten.

Persönliche Anmerkung und Ausblick

Ich suche die Kooperation mit Partnern, die den Mut zur inhaltlichen Tiefe und zur ästhetischen Konsequenz teilen. Mein Interesse gilt der Geschichte von Wissenschaft und Technologie, Pharmazie und Wirtschaft – und dem Besonderen im Alltag. Ich bin verfügbar für strategische Beratung und die Übernahme von Projekten, die eine flexible, tiefgründige und hochqualifizierte Herangehensweise erfordern.